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Google-Unternehmensprofil einrichten und optimieren

Wenn jemand nach einem Betrieb wie deinem in der Nähe sucht, entscheidet oft ein einziger Eintrag darüber, ob er dich findet: dein Google-Unternehmensprofil. Es ist kostenlos, schnell eingerichtet und für lokale Betriebe einer der stärksten Hebel überhaupt. Hier gehen wir Schritt für Schritt durch, wie du es anlegst, verifizierst und so ausfüllst, dass es Anfragen bringt.

Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Kostenlos und wichtig: Das Profil (früher Google My Business) bringt dich in die lokale Suche und auf Google Maps.
  • Verifizierung nötig: Erst nach der Bestätigung, oft per Postkarte, ist dein Profil voll sichtbar.
  • Vollständig ausfüllen: Kategorie, Öffnungszeiten, Fotos, Leistungen und eine gute Beschreibung machen den Unterschied.
  • Bewertungen pflegen: Aktiv um echte Bewertungen bitten und auf jede höflich antworten.

Was ist das Google-Unternehmensprofil?

Das Google-Unternehmensprofil, früher bekannt als Google My Business, ist dein kostenloser Eintrag bei Google. Er sorgt dafür, dass dein Unternehmen in der Google-Suche und auf Google Maps mit den wichtigsten Infos erscheint: Name, Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummer, Fotos und Bewertungen.

Für lokale Betriebe ist das oft wertvoller als die eigene Website, zumindest für den ersten Kontakt. Wer nach "Bäckerei in der Nähe" oder "Elektriker + Ortsname" sucht, sieht die Profile prominent, häufig direkt mit Karte. Ein gepflegtes Profil kann dir so ohne laufende Kosten regelmäßig neue Anfragen bringen.

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Das Profil ergänzt deine Website, ersetzt sie aber nicht. Am besten wirken beide zusammen. Falls du noch keine Website hast, hilft dir der Ratgeber Website erstellen für kleine Unternehmen.

Profil anlegen, Schritt für Schritt

Die Einrichtung ist unkompliziert. Du brauchst nur ein Google-Konto und etwa zwanzig Minuten Zeit.

  1. Google-Konto nutzen oder anlegen: Verwende am besten ein geschäftliches Google-Konto, nicht dein privates. So bleibt das Profil sauber vom Privaten getrennt.
  2. Unternehmen anlegen: Gehe auf die Seite des Google-Unternehmensprofils und suche zuerst nach deinem Namen, falls schon ein Eintrag existiert. Gibt es keinen, legst du dein Unternehmen neu an: Name, Kategorie, Adresse oder Einzugsgebiet.
  3. Verifizierung durchführen: Google muss bestätigen, dass du wirklich zum Unternehmen gehörst. Je nach Fall geht das per Telefon, E-Mail, Video oder klassisch per Postkarte mit einem Code. Erst nach der Bestätigung ist dein Profil voll aktiv.
Warte mit dem intensiven Ausfüllen nicht auf die Postkarte. Du kannst viele Angaben schon vorbereiten, damit dein Profil direkt nach der Verifizierung glänzt.

Profil vollständig ausfüllen

Google bevorzugt vollständige, aktuelle Profile, und Nutzer vertrauen ihnen mehr. Nimm dir die Zeit, alle Felder sauber zu füllen.

  • Kategorie: Wähle die passendste Hauptkategorie, sie ist besonders wichtig für dein Ranking. Ergänze sinnvolle Nebenkategorien.
  • Öffnungszeiten: Halte sie aktuell, auch an Feiertagen. Nichts ärgert Kunden mehr als eine geschlossene Tür trotz "geöffnet".
  • Fotos: Echte, gute Bilder von deinem Betrieb, Team und deinen Leistungen. Profile mit Fotos wirken vertrauenswürdiger und werden häufiger angeklickt.
  • Leistungen und Produkte: Liste konkret auf, was du anbietest. Das hilft Google, dich den richtigen Suchen zuzuordnen.
  • Beschreibung: Ein paar ehrliche Sätze dazu, wer du bist und was dich ausmacht. Keine Werbefloskeln, sondern Klartext.

Achte darauf, dass Name, Adresse und Telefonnummer exakt so geschrieben sind wie auf deiner Website und in anderen Verzeichnissen. Einheitliche Angaben stärken deine lokale Sichtbarkeit, wie im Ratgeber SEO-Grundlagen für kleine Unternehmen erklärt.

Bewertungen sammeln und beantworten

Bewertungen sind das Herz eines guten Profils. Sie beeinflussen, ob Google dich weit oben zeigt, und ob Menschen dir vertrauen.

  • Aktiv darum bitten: Frag zufriedene Kunden freundlich nach einer Bewertung, am besten kurz nach einem gelungenen Auftrag. Ein direkter Link zu deinem Profil senkt die Hürde.
  • Auf jede Bewertung antworten: Bedanke dich bei Lob und reagiere ruhig auf Kritik. Das zeigt allen Mitlesern, dass du dich kümmerst.
  • Ehrlich bleiben: Kaufe keine Bewertungen und erfinde keine. Das verstößt gegen die Google-Richtlinien und fällt früher oder später auf.
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Eine höfliche, sachliche Antwort auf eine schlechte Bewertung wirkt auf potenzielle Kunden oft überzeugender als fünf perfekte Sterne. Bleib professionell, auch wenn die Kritik unfair erscheint.

Häufige Fehler

  • Profil anlegen und dann vergessen: Ein veraltetes Profil mit falschen Öffnungszeiten schadet mehr, als es nützt. Pflege es regelmäßig.
  • Falsche oder zu breite Kategorie: Die Kategorie steuert, bei welchen Suchen du auftauchst. Wähle sie so genau wie möglich.
  • Keine oder schlechte Fotos: Ohne Bilder wirkt ein Profil leblos. Lade echte, ordentliche Fotos hoch.
  • Auf Bewertungen nicht reagieren: Wer nie antwortet, verschenkt Vertrauen. Nimm dir regelmäßig ein paar Minuten dafür.
  • Uneinheitliche Angaben: Unterschiedliche Schreibweisen von Name oder Adresse im Netz verwirren Google und Kunden.
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Checkliste: Google-Unternehmensprofil optimieren

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Häufige Fragen

Kostet ein Google-Unternehmensprofil Geld?
Nein. Das Anlegen und Pflegen ist kostenlos. Du brauchst nur ein Google-Konto. Google verdient an Anzeigen, das Profil selbst und die Einträge in der Suche und auf Maps sind gebührenfrei. Lass dich nicht von Anbietern verunsichern, die eine Bezahlung für den Eintrag verlangen.
Wie lange dauert die Verifizierung?
Das hängt von der Methode ab. Eine Bestätigung per Telefon oder E-Mail geht oft sofort. Der klassische Weg per Postkarte mit einem Bestätigungscode dauert in der Regel einige Tage bis etwa zwei Wochen. Erst nach der Verifizierung ist dein Profil vollständig sichtbar.
Wie bekomme ich mehr Bewertungen?
Am besten, indem du zufriedene Kunden aktiv, aber freundlich darum bittest, am besten direkt nach einem gelungenen Auftrag. Mache es ihnen leicht, etwa mit einem kurzen Link zu deinem Profil. Kaufe niemals Bewertungen und erfinde keine. Das verstößt gegen die Google-Richtlinien und schadet deinem Ruf.
Was tun bei einer schlechten Bewertung?
Ruhig und sachlich antworten. Bedanke dich für die Rückmeldung, gehe auf den Punkt ein und biete eine Lösung an. Eine höfliche, professionelle Antwort wirkt auf alle Mitleser oft überzeugender als die Kritik selbst. Nur eindeutig unzulässige Bewertungen, etwa Beleidigungen oder gefälschte, kannst du bei Google melden.

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