Warum es das gibt
unternio kennt deine Rechnungen und deine Verträge. Alles andere weiß es nicht, und das ist mehr, als man denkt: Löhne stehen in keinem Beleg, die Miete oft auch nicht, Steuervorauszahlungen schon gar nicht, und deine Privatentnahme kennt nur dein Konto.
Wenn du diese Zeilen weglässt, sieht die Planung großartig aus und ist wertlos. Eine Planung, die nur die Einnahmen kennt, sagt dir nichts, was du nicht schon wusstest. Ihren Wert bekommt sie erst durch eine ehrliche Ausgabenseite, und die musst du einmal von Hand aufbauen.
Die gute Nachricht: es ist eine einmalige Arbeit von zwanzig Minuten. Die Zeilenstruktur bleibt erhalten, im nächsten Jahr trägst du nur neue Beträge ein.
Wofür du es brauchst
- Löhne und Sozialabgaben. Die größte Position in fast jedem Betrieb mit Mitarbeitern und die, die am zuverlässigsten jeden Monat abgeht.
- Steuervorauszahlungen. Der häufigste blinde Fleck überhaupt. Sie kommen quartalsweise und treffen oft genau die Monate, in denen es ohnehin knapp ist.
- Privatentnahme oder Geschäftsführergehalt. Du lebst von dem Betrieb. Wenn das nicht in der Planung steht, plant sie an der Wirklichkeit vorbei.
- Tilgung von Krediten. Der Zinsanteil taucht in der Buchhaltung auf, der Tilgungsanteil nicht, vom Konto geht er trotzdem.
- Geplante Anschaffungen. Fahrzeug, Maschine, Umbau. Trag sie in dem Monat ein, in dem du sie bezahlen willst, dann siehst du sofort, ob es trägt.
Wie genau: Schritt für Schritt
Zeile anlegen
In der passenden Kategorie auf das Plus klicken und die Zeile benennen, zum Beispiel Löhne und Gehälter.
Beträge eintragen
Direkt in die Monatsfelder tippen. Für wiederkehrende Beträge trägst du sie einmal ein und kopierst sie in die weiteren Monate.
Aufräumen
Über die Zeilenaktionen umbenennen oder löschen. Am Handy erscheinen die Aktionen direkt in der Zeile, ohne Mauszeiger.
Ein Beispiel
Ausgangslage: Die automatischen Zeilen stehen, der Saldo sieht in jedem Monat grün aus. Der Inhaber weiß aus Erfahrung, dass das nicht stimmen kann.
Was er anlegt: In der Kategorie Auszahlungen klickt er auf das Plus und legt fünf Zeilen an: „Löhne und Gehälter“, „Sozialabgaben“, „Umsatzsteuer-Zahllast“, „Einkommensteuer-Vorauszahlung“ und „Privatentnahme“.
Wie er sie füllt: Löhne und Privatentnahme sind jeden Monat gleich, er tippt den Betrag in den Januar und dann in die übrigen elf Felder. Die Umsatzsteuer schwankt, dort trägt er Erfahrungswerte ein. Die Einkommensteuer steht nur in vier Monaten: März, Juni, September, Dezember, jeweils 4.500 Euro.
Das Ergebnis: Aus zwölf grünen Monaten werden neun grüne und drei rote. Genau diese drei sind die, um die es geht. Gespeichert wird dabei nichts von Hand, jede Eingabe sichert sich sofort.
Zeilen, die fast jeder braucht
- Löhne, Gehälter und Sozialabgaben
- Miete, Nebenkosten, Leasing
- Umsatzsteuer-Zahllast
- Einkommensteuer- oder Körperschaftsteuer-Vorauszahlungen
- Privatentnahmen beziehungsweise Geschäftsführergehalt
- Geplante Anschaffungen
Wenn es klemmt
- Ich habe getippt und die Zahl ist wieder weg.
- Die Eingabe wird gespeichert, wenn du das Feld verlässt, also mit Tab oder einem Klick daneben. Wer direkt das Fenster schließt, verliert den letzten Wert.
- Ich finde den Knopf zum Anlegen nicht.
- Das Plus sitzt unten in der jeweiligen Kategorie, nicht oben in der Tabelle. Ist die Kategorie zugeklappt, klapp sie erst über die Überschrift auf.
- Ich will eine Zeile aus dem Vorjahr übernehmen.
- Eine Kopierfunktion über Jahreswechsel gibt es nicht. Die Zeilenstruktur bleibt aber erhalten, du trägst im neuen Jahr nur die Beträge ein.
- Die Zeilenaktionen erscheinen nicht.
- Am Rechner tauchen sie auf, wenn der Mauszeiger über der Zeile steht. Am Handy stehen sie fest in der Zeile, dort musst du nichts suchen.
- Soll ich netto oder brutto eintragen?
- Brutto. Geplant wird der Zahlungsstrom, also das, was tatsächlich vom Konto geht oder daraufkommt.
