● Angebote & Rechnungen

Aus einem Angebot eine Rechnung machen

Bereich: Angebote & Rechnungen Verfügbar: Alle Pläne Stand: August 2026

Wenn der Kunde zusagt, soll die Rechnung nicht wieder Tipparbeit sein. unternio übernimmt Kunde, Positionen und Beträge und vergibt eine fortlaufende Rechnungsnummer.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kurz: In der Angebotsliste auf In Rechnung.
  • Kurz: Kunde, Positionen und Beträge werden übernommen.
  • Kurz: Das Angebot wird automatisch als angenommen markiert.
  • Kurz: Die Rechnung entsteht als Entwurf, du kannst sie noch anpassen.

Warum es das gibt

Der Weg vom angenommenen Angebot zur Rechnung ist die Stelle, an der in kleinen Betrieben am meisten Geld liegen bleibt. Nicht weil jemand nicht rechnen kann, sondern weil abgetippt wird: Eine Position wird vergessen, ein Preis wird falsch übernommen, oder die Rechnung wird gar nicht erst geschrieben, weil der Auftrag längst erledigt ist und die Papierarbeit liegen blieb.

Deshalb gibt es diesen einen Knopf. Er übernimmt alle Positionen, den Kunden und den Titel unverändert, zieht die nächste Rechnungsnummer und setzt das Angebot auf „angenommen“. Was du danach noch änderst, änderst du bewusst, nicht aus Versehen.

Wofür du es brauchst

  • Der Kunde hat zugesagt. Ein Klick, und der Rechnungsentwurf steht mit allen Positionen.
  • Du willst die Zusage dokumentieren. Das Angebot wechselt automatisch auf „angenommen“, du siehst später, welches Angebot zu welcher Rechnung geführt hat.
  • Es wurde doch etwas mehr. Der Entwurf ist voll bearbeitbar: Positionen ergänzen, Mengen anpassen, dann festschreiben.
  • Du rechnest in Teilen ab. Wandle um, kürz die Positionen auf den erledigten Teil, und leg für den Rest später eine zweite Rechnung an.

Wie genau: Schritt für Schritt

  1. Angebot finden

    In der Angebotsliste den passenden Eintrag suchen, notfalls über Strg + K.

  2. Umwandeln

    Im Zeilenmenü auf In Rechnung klicken.

  3. Rechnung prüfen

    Der Rechnungs-Editor öffnet sich mit allen übernommenen Daten. Prüfe Leistungsdatum, Zahlungsziel und gegebenenfalls die Leitweg-ID.

  4. Festschreiben

    Erst mit dem Festschreiben wird die Rechnung ein unveränderbarer Beleg. Siehe Rechnung erstellen und festschreiben.

Ein Beispiel

Ausgangslage: Das Angebot über die Hallenbeleuchtung ist angenommen, die Arbeit ist erledigt. Beim Einbau kamen zwei Leuchten mehr dazu, weil ein Lagerbereich vergessen worden war.

Was er macht: In der Angebotsliste beim betreffenden Angebot auf „In Rechnung umwandeln“. Der Rechnungseditor öffnet sich mit allen drei Positionen, dem Kunden und dem Titel. Bei den Leuchten ändert er die Menge von 42 auf 44, bei der Montage von 16 auf 18 Stunden.

Vor dem Festschreiben: unternio prüft, ob alle Pflichtangaben für eine ordnungsgemäße Rechnung da sind: eigene Anschrift, Steuernummer, Kundenanschrift, Leistungsdatum. Fehlt etwas, sagt es dir vorher, welches Feld. Erst dann bekommt die Rechnung ihre Nummer und wird unveränderbar.

Danach: Das Angebot steht auf „angenommen“, die Rechnung auf „offen“ mit Fälligkeit in 14 Tagen. Ab drei Tagen vor Fälligkeit taucht sie im Frühwarnsystem auf.

Was übernommen wird und was nicht

AngabeWird übernommen
Kunde mit Anschriftja, inklusive strukturiertem Snapshot für die E-Rechnung
Positionen, Mengen, Einheiten, Preiseja, unverändert
Steuersätzeja, auch die Kleinunternehmer-Einstellung
Einleitungs- und Schlusstextja, aber prüfe die Formulierung, ein Angebotstext passt selten wörtlich auf eine Rechnung
Rechnungsnummernein, sie wird neu und fortlaufend vergeben
Leistungsdatum und Zahlungszielnein, das setzt du in der Rechnung

Teilrechnungen und Abschläge

Für Abschlagsrechnungen legst du eigene Rechnungen an und benennst sie eindeutig, zum Beispiel 1. Abschlag von 3. In der Schlussrechnung ziehst du die bereits berechneten Beträge als eigene Position ab. Eine automatische Abschlagsverwaltung gibt es derzeit nicht.

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Arbeitest du mit Projekten und erfassten Zeiten, ist der bessere Weg oft Zeiten abrechnen: dort entsteht die Rechnung direkt aus dem tatsächlichen Aufwand.

Wenn es klemmt

Der Knopf ist nicht da.
Er erscheint nur bei Angeboten, die nicht abgelehnt sind, und nur wenn du Schreibrechte für Rechnungen hast. Der Buchhalter-Zugang sieht ihn nicht.
Ich habe versehentlich zweimal umgewandelt.
Dann hast du zwei Entwürfe. Entwürfe darfst du löschen, sie haben noch keine Nummer und sind buchhalterisch nicht existent.
Die Rechnung soll ein anderes Datum haben.
Rechnungs- und Leistungsdatum sind im Entwurf frei änderbar. Nach dem Festschreiben nicht mehr, dann hilft nur ein Storno.
Positionen aus dem Angebot fehlen in der Rechnung.
Leere Positionen ohne Menge oder Bezeichnung werden nicht übernommen. Prüf im Angebot, ob die Zeile wirklich gefüllt war.
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Hintergrundwissen: Vom Angebot zur Rechnung

Häufige Fragen

Kann ich ein Angebot mehrfach in eine Rechnung umwandeln?
Technisch möglich, sinnvoll ist es selten. Für Teilrechnungen legst du besser eigene Rechnungen mit klarer Bezeichnung an.
Bleibt das Angebot erhalten?
Ja, es bleibt in der Liste und ist als angenommen markiert. So bleibt der Vorgang nachvollziehbar.
Der Kunde hat mündlich zugesagt, brauche ich das Angebot trotzdem?
Rechtlich reicht die Einigung, praktisch ist ein angenommenes Angebot der beste Nachweis darüber, was vereinbart war. Halte die Zusage zumindest in der Kontakthistorie fest.

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