● Projekte & Zeiten

Arbeitszeiten auf Projekte erfassen

Bereich: Projekte & Zeiten Verfügbar: Alle Pläne Stand: August 2026

Der Zeitmesser ist eine Stoppuhr, die weiterläuft, während du in unternio arbeitest, und die auch einen Seitenwechsel oder einen Reload übersteht. Wer lieber am Abend nachträgt, kann Zeiten auch von Hand eintragen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kurz: Im Kopf des Projekte-Moduls auf Zeit erfassen.
  • Kurz: Projekt und Tätigkeit wählen, starten, fertig.
  • Kurz: Das schwebende Widget unten rechts zeigt die laufende Messung überall.
  • Kurz: Nach zehn Stunden stoppt die Uhr selbst und markiert den Eintrag zur Prüfung.

Warum es das gibt

Zeiten werden in kleinen Betrieben fast immer zu spät erfasst: abends aus dem Kopf, freitags für die ganze Woche, oder gar nicht. Das Ergebnis sind runde Zahlen, die eher Schätzungen sind, und meistens zu niedrig. Wer eine Stunde vergisst, verschenkt bei 85 Euro Stundensatz genau 85 Euro.

Deshalb gibt es die Stoppuhr. Sie läuft weiter, während du in unternio arbeitest, überlebt einen Seitenwechsel und einen Neustart des Browsers, und zeigt die Laufzeit sogar im Tab-Titel. Kein Stempelzwang, keine Anwesenheitskontrolle: Es geht um die Frage, wie lange etwas gedauert hat, nicht darum, wann jemand gekommen ist.

Läuft die Uhr länger als zehn Stunden, stoppt sie sich selbst und markiert den Eintrag zum Prüfen. So wird aus einem vergessenen Stopp kein Verwaltungsproblem.

Wofür du es brauchst

  • Arbeit nach Aufwand. Jede Sitzung landet als Eintrag, aus dem später die Rechnung wird.
  • Festpreis-Projekte. Auch ohne Abrechnung nach Stunden willst du wissen, ob deine Kalkulation stimmt.
  • Nachträgliches Eintragen. Was gestern war, trägst du von Hand nach, mit Datum, Dauer und Tätigkeit.
  • Auswertung. Die Zeitliste lässt sich als CSV exportieren, mit Erfasser.

Wie genau: Schritt für Schritt

  1. Zeitmesser öffnen

    Im Modul Projekte auf Zeit erfassen. Alle Rollen mit Schreibrecht dürfen das, auch wenn der Werkzeuge-Bereich dem Inhaber vorbehalten ist.

  2. Messung starten

    Projekt und, falls gewünscht, Kunde wählen, Tätigkeit beschreiben, starten. Die Laufzeit erscheint im schwebenden Widget und sogar im Tab-Titel des Browsers.

  3. Stoppen

    Ein Klick auf Stopp speichert den Eintrag. Vergisst du es, stoppt unternio nach zehn Stunden selbst und markiert den Eintrag mit Prüfen.

  4. Zeit nachtragen

    In der Zeitliste kannst du Einträge von Hand anlegen und bestehende korrigieren, solange sie nicht abgerechnet sind.

  5. Exportieren

    Die Zeitliste lässt sich als CSV exportieren, inklusive erfassender Person.

Ein Beispiel

Ausgangslage: Ein Monteur beginnt morgens auf der Baustelle Meyer.

Was er macht: Im Projekte-Bereich auf „Zeit erfassen“, Projekt „Hallenbeleuchtung Meyer“ wählen, Tätigkeit „Montage Leuchten Halle 1“, Start. Unten rechts schwebt ab jetzt ein kleines Fenster mit der laufenden Uhr, egal in welchem Bereich er ist.

Mittags: Stopp. Der Eintrag steht mit 3:45 Stunden in der Zeitliste, mit Datum, Projekt, Tätigkeit und seinem Namen. Nachmittags startet er neu.

Was schiefgehen kann und aufgefangen wird: Er vergisst abends den Stopp. Nach zehn Stunden stoppt unternio selbst und markiert den Eintrag mit „Prüfen“. Am nächsten Morgen korrigiert er die Dauer auf die tatsächlichen 4:15 Stunden.

Am Monatsende: Alle nicht abgerechneten Zeiten des Projekts lassen sich mit einem Klick zu einem Rechnungsentwurf bündeln.

Kein Stempelzwang

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Der Zeitmesser ist ein Werkzeug für Projektzeiten, keine Stempeluhr zur Überwachung. Es gibt keinen Zwang, sich an- und abzumelden. Wenn du gesetzliche Arbeitszeiterfassung brauchst, ist das ein anderes Thema, der Ratgeber erklärt den Stand.

Abgerechnete Zeiten

Sobald Zeiten über Zeiten abrechnen in eine Rechnung gewandert sind, tragen sie ein Kennzeichen und sind gegen Löschen geschützt. Wird die Rechnung storniert oder der Entwurf gelöscht, werden sie wieder frei.

Wenn es klemmt

Ich finde den Zeitmesser nicht.
Er hängt technisch unter Werkzeuge, die nur Inhaber und Teamleiter sehen. Für alle anderen steht der Knopf „Zeit erfassen“ oben im Projekte-Bereich.
Die Uhr ist beim Schließen des Browsers verloren gegangen.
Ist sie nicht. Der laufende Zustand liegt lokal im Browser und wird beim nächsten Anmelden wiederhergestellt, allerdings nur im selben Browser auf demselben Gerät.
Ein Eintrag lässt sich nicht mehr ändern.
Dann ist er bereits abgerechnet und hängt an einer Rechnung. Er wird wieder frei, wenn du den Rechnungsentwurf löschst oder die Rechnung voll stornierst.
Warum steht bei einem Eintrag „Prüfen“?
Weil die Uhr über zehn Stunden lief und sich selbst gestoppt hat. Prüf die Dauer und nimm die Markierung weg.
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Häufige Fragen

Läuft die Uhr weiter, wenn ich den Browser schließe?
Die Messung wird gespeichert und beim nächsten Öffnen wiederhergestellt. Du verlierst also nichts.
Können Mitarbeiter Zeiten für Kollegen erfassen?
Jeder erfasst seine eigenen Zeiten, die Erfasser-Person wird mitgespeichert. In der Auswertung siehst du, wer wie viel gebucht hat.
Sehe ich Zeiten pro Kunde?
Ja, du kannst Zeiten mit einem Kunden verknüpfen und danach auswerten.
Kann ich Alt-Stunden aus meiner bisherigen Zeiterfassung übernehmen?
Ja. Im Projekte-Bereich über Import: eine CSV mit Datum und Dauer genügt (1:30 = Std:Min, 1,5 = Stunden, 90 = Minuten). Projekt, Kunde und Person werden per Name abgeglichen; Personen ohne Unternio-Konto kommen als Klartext-Name mit. Die Zeiten zählen sofort in Budget und Nachkalkulation.

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